Fliegenfischer-News
(31 News
| Fisch des Jahres 2007 - Die Schleie (Tinca tinca) (18.12.2006 / 01.45) |
|
In Deutschland und in Österreich wurde die Schleie gemeinsam zum Fisch des Jahres 2007 gewählt. Fisch des Jahres 2007 - Die Schleie
|
 |
 |
 |
| Fisch des Jahres 2006 : Die Koppe (Cottus gobio) (12.03.2006 / 18.58) |
|
Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) und das Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF) haben erstmals in einer gemeinsamen Aktion die gleiche Fischart zum Fisch des Jahres gewählt. Diese gemeinschaftliche Wahl soll der öffentlichen Aufmerksamkeit in den Medien besonderen Nachdruck verleihen. In Deutschland und in Österreich wurde die Koppe (auch: Mühlkoppe oder Groppe) gemeinsam zum Fisch des Jahres 2006 gewählt. VDSF und ÖKF wollen mit ihrer Wahl auf die Gefährdung dieser wenig bekannten, markanten und urigen Fischart hinweisen. In weiten Teilen Deutschlands wie in Österreich zählt die Koppe zu den bedrohten Tierarten. Sie ist im Anhang der europäischen Flora - Fauna - Habitat - Richtlinie (FFH) aufgeführt, gehört damit zu den Tier- und Pflanzenarten, die von gemeinschaftlichem Interesse sind und für deren Erhaltung besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen. Die Koppe bewohnt sehr saubere, rasch fließende Bäche und kleinere Flüsse mit steinigem Grund, aber auch sommerkühle, sauerstoffreiche Seen. In den Bächen der Forellenregion trifft man sie in einer Höhe von bis zu 2000 m über dem Meeresspiegel an. Sie ist ein Grundfisch, der sich tagsüber zwischen Steinen und Wasserpflanzen verbirgt. In der Dämmerung geht sie auf Jagd nach Insektenlarven, Bachflohkrebsen und Fischbrut. Da die Koppe ein schlechter Schwimmer ist und zudem keine Schwimmblase besitzt, bewegt sie sich mit gespreizten Brustflossen ruckartig über den Boden. Man muß schon genau hinsehen, um den meist zwischen Wurzeln und Steinen versteckt lebenden Bodenbewohner zu Gesicht zu bekommen. Hat man eine erspäht, dann zeigt die Koppe unter unseren heimischen Süßwasserfischen ein unverwechselbares Aussehen. Mit ihrem großen Kopf und ihrem breiten Maul wirkt sie, trotz ihrer geringen Größe von 10 bis 15 Zentimetern, recht imposant (wegen ihres dicken Kopfes hat ihr der Volksmund übrigens u. a. den Namen "Bullenkopf" verpasst). Dazu tragen auch die sehr großen fächerförmigen Brustflossen und zwei Rückenflossen mit Stachelstrahlen bei. Die Färbung des keulenförmigen Körpers ist bräunlich bis dunkelgrau, mit unregelmäßiger Marmorierung, was die Koppe in Ruhestellung auf steinigem Untergrund nahezu unsichtbar macht. Die Laichzeit fällt - je nach Gewässer - in die Zeit von Februar bis Mai. Das Weibchen legt dabei 100 - 200 Eier unter Steinen oder in einer Art Laichgrube ab. Das Männchen bewacht das Gelege und sorgt durch Fächeln mit den Brustflossen für Frischwasserzufuhr bis die Larven geschlüpft sind. Nach dem Schlüpfen treiben sie mit dem Wasserstrom abwärts und wandern erst als Jungfische wieder den Bach aufwärts. In früheren Jahren wurden Mühlkoppen von den Fischern als Forellenlaichräuber und Futterkonkurrenten für die Forellen und andere Salmoniden angesehen. Dieser Eindruck wurde sicher überbewertet, denn schließlich stellt der kleine Fisch ganz im Gegenteil eine wichtige Nahrungsquelle für Salmoniden dar. Deshalb gehört die Koppe - unter ökologischen Gesichtspunkten gesehen - zu den unverzichtbaren Bestandteilen der Fischfauna in der Forellenregion. Die Koppe ist sehr empfindlich gegenüber Verunreinigungen und kann deshalb als Bioindikator für die ökologische Qualität eines Gewässers angesehen werden. Intakte Populationen zeigen demnach strukturreiche, natürliche Fließgewässer der Forellenregion mit hoher Wasserqualität an. Bei den Gefährdungsursachen sind deshalb im wesentlichen Gewässerverbauung und - verunreinigung zu nennen. Die Verschmutzung von Fließgewässern, beispielsweise durch Industrie oder Landwirtschaft (Dünger), hat in vergangenen Jahrzehnten dazu geführt, das die Koppe mancherorts verschwunden ist, wo sie früher heimisch war. Obwohl sich die Wasserqualität derzeit vielerorts bessert, haben Uferverbau und der Einbau von Wehren in die Gewässerläufe eine Wiederbesiedlung früherer Wohngewässer unmöglich gemacht. Koppen gehören zu den so genannten Kurzdistanzwanderfischen. Bei ihren Aufwärtswanderungen stellen Barrieren im Bach ein großes Problem dar, weil sie als bodengebundene Fischart ohne Schwimmblase selbst geringe Verbauungen und Schwellen (10-15 Zentimeter) nicht überwinden können. Deshalb ist die Erhaltung der verbliebenen natürlichen Fließgewässer und deren Schutz vor Beeinträchtigungen wie zum Beispiel der Bau von Kleinwasserkaftanlagen wichtig. In diesem Zusammenhang fordert der VDSF die Renaturierung weiterer Gewässerabschnitte, wobei insbesondere die Überwindbarkeit von Querbauwerken überprüft und gegebenenfalls wieder hergestellt werden soll. Solche Maßnahmen kommen übrigens nicht nur der Koppe zugute, sondern allen Wanderfischarten, die durch menschliche Eingriffe in die Gewässerstrukturen von ihren Lebensräumen abgetrennt wurden und dadurch in ihrem Fortbestand gefährdet sind. V. i. S. d. P. Verband Deutscher Sportfischer e. V. Wolfgang Düver - Referent für Öffentlichkeitsarbeit - Belegexemplar erbeten Offenbach, den 14.10.2005 Abdruck honorarfrei Foto: H.Frei
|
 |
 |
 |
| Lizenzen für die Hamel zu vergeben!!! (10.03.2006 / 21.45) |
|
Für das tolle Fliegenfischerrevier vor den Toren der Stadt Hameln, kann der Fischereiverein Hannover noch einige Lizenzen vergeben. Voraussetzung ist die Fischerprüfung und die Mitgliedschaft im FV Hannover. Die Kosten für die Hamelkarte betragen 130,00 € pro Jahr. Dazu kommt der Beitrag für den Verein. Der liegt zur Zeit bei 90,00 €. Informieren könnt Ihr unter www.fvhannover.de bekommen. Die Hamel beherbergt einen selbstreproduzierenden Bestand an Bachforellen. Wunderschöne Fische. Jedes Jahr wird die Regenbogenforelle besetzt. Die Anzahl ist zur Zeit auf ca. 40 Personen plus ein kleines Kontingent Karteninhaber des Hamelner Angelvereins begrenzt. Der Befischungsdruck ist somit sehr gering. Man hat also wirklich seine Ruhe!Weitere Informationen findet ihr HIER Die Bedingungen können HIER eingesehen werden. Ihr könnt gern direkt Kontakt mit der Geschäftsstelle des FV Hannover aufnehmen. Alle Kontaktdaten und Informationen zur Mitgliedschaft findet ihr auf der Homepage
|
 |
 |
 |
| Weihnachten (24.12.2005 / 07.44) |
|
Ich wünsche ein gesegnetes und geruhsames Weihnachtsfest. Andy Krüger
|
 |
 |
 |
| Neuer Reisebericht: Fliegenfischen am Rio Ebro (20.12.2005 / 19.53) |
|
Heute habe ich einen tollen neuen Reisebericht von Mario Lange -Fliegenfischer Tours über sein Wallercamp für Fliegenfischer zur Verfügung gestellt bekommen. Für alle Leute die im Urlaub mal nicht auf Lachs oder Forelle loswollen, sicher eine interessante Alternative. In dem Bericht sind natürlich alle Kontaktdaten enthalten. Also, ran an die Waller! Hier geht es zum Reisebericht!
|
 |
 |
 |
| Vorstellung zweier Bindebücher (13.12.2005 / 21.18) |
|
Rechtzeitig zur Weihnachtszeit habe ich im Bereich Buchvorstellungen zwei sehr schöne Bindebücher vorgestellt. Bei den Büchern handelt es sich um "Spey Flies - How to Tie Them" von Bob Veverka und "Flies for Salmon - Hairwing & Tube" von Chris Mann. Passend zur Jahreszeit, zwei fantastische Bindebücher.Wenn du also noch ein tolles Weihnachtsgeschenk für einen Fischerfreund suchst, dann schau hier mal nach: Buchvorstellungen Schade eigentlich, dass die wirklich guten Bindebücher meist nur in englischer Sprache erscheinen. Am deutschen Markt scheint es nicht den Bedarf zu geben, dass sich für die Verlage eine Übersetzung lohnen könnte. Auf der jeweiligen Seite habt ihr auch die Möglichkeit der Bewertung und der Kommentierung. Macht bitte regen Gebrauch davon.
|
 |
 |
 |
| Loop kommt 2006 mit zwei neuen Rollen (12.12.2005 / 13.13) |
|
Ab Februar 2006 wird Loop zwei neue Rollenserien an die Händler ausliefern. Da wäre zum einem die weiterentwickelte EVOTEC G3 und eine neue Rollenserie “LOOP CLASSIC“ , wie es der Name schon vermuten lässt im Retro-Klassik Design. Wenn man sich die Rollen so anschaut, könnet man meinen, es hätte in der jüngsten Vergangenheit keine Probleme bei Rollenproduktion gegeben. Es bleibt abzuwarten wie sich die neuen Rollen im praktischen Einsatz bewähren werden. Hier die harten „FACTS“ zur neuen EVOTEC G3: - Gehäuse und Spule aus anodisiertem C70 Leichtgewicht-Aluminium - Kleinteile aus rostfreiem Stahl und anodisiertem Aluminium - Wasserdicht und salzwasserbeständig. - Dichtung und Lager von führenden europäischen Herstellern - Axial gebremste Bremse mit doppelten Bremsscheiben - Völlig neues, einzigartiges Bremsmaterial „Carbon Matrix“. Präzisionsgefertigt nur für LOOP. Toleranz von +-0,02 mm. Temperaturbeständig bis 2.500 Grad. Extrem temperaturschockbeständig. Höchste Druckstärke 23,4 kg/mm2. Extrem Wärmeableitend, ein spezieller Leiter führt bis 80% der Reibungswärme von der Bremse weg. - niedriges Gewicht - schlagfest und extreme Haltbarkeit - einfacher und schneller Spulenwechsel - einfache Bremseeinstellung - Karre in Auslaufrichtung (nicht FW) - Einfacher Umbau auf rechts oder links - Vorfachhalter am Kontergewicht - Der alte Preis bleibt!Die “LOOP CLASSIC“ ist ebenfalls wie die Evotec G3 aus C70 Leichtgewicht-Aluminium gefertigt. Die Bremse hat sie von der Evotec gleich mit geerbt. Die Rollenserie soll ebenfalls ab Februar 2006 bei den Händlern liegen. Größen und Preise: 79 Klasse 7/9 # Preis € 695,- 811 Klasse 8/11 # Preis € 745,- 1013 Klasse 10/13 # Preis € 795,- Nach Aussage von Loop sollen diese Rollen, allerdings erst der Anfang einer neuen Produktoffensive sein. Optisch ist diese Rolle ein Genuss! Bedauerlich allerdings, dass schon wieder versucht wird, die Preise in eine astronomische Höhen zu treiben. Ob das der Verbraucher mit macht, wird sich zeigen.
|
 |
 |
 |
| Neue Rollenserie von Loop (28.10.2005 / 02.59) |
|
Im Februar/März kommt eine neue Rollenserie von Loop auf den Markt. Die Fliegenrollen im Retro-Design werden den Namen Classic tragen. Es handelt sich hierbei um Großkernrollen mit dem schon bewährten Evotec Bremsesystem. Sie werden salzwasserbeständig sein und in drei Größen erscheinen. Modelle für : Einhandruten 7/9 95 mm, leichte Zweihandruten 8/10 105 mm und Zweihandruten 10/12 115 mm. Die Preise stehen noch nicht fest, werden sich aber zwischen 700,00-800,00 € belaufen.
|
 |
 |
 |
| Sensationeller Erfolg der Unterschriftensammlung gegen geplantes Kraftwerk in der Koppentraun (09.09.2005 / 21.51) |
|
Beim 'Fest für die Koppentraun' am Samstagabend 27.8. im Kurpark Bad Aussee wurde die vorläufige Anzahl an Unterschriften für die Unterschutzstellung der Koppentraun und gegen das geplante Kraftwerk bekannt gegeben: 8856 Einheimische und Gäste des Ausseerlandes unterschrieben innerhalb von nur 4 Wochen. Für die Initiative Koppentraun und die Gemeindeführung Bad Aussee ist dieses Ergebnis der eindrucksvolle Beweis, dass das geplante Kraftwerk auf eine breite Ablehnungsfront stößt. Hunderte Wildwasserfahrer, Wanderer und Fischer unterstützten diese Ablehnungsfront mit einer eindrucksvollen Kajak-Fackelfahrt durch Bad Aussee zum geographischen Mittelpunkt Österreichs, sowie mit einer gemeinsamen Wanderung und Bootsfahrt durch das Koppental am Sonntag 28.8.Bürgermeister Otto Marl (SPÖ) und Vizebürgermeister Landtagsabgeordneter Günter Köberl (ÖVP) betonten in ihren Reden nachdrücklich, dass es nicht hinzunehmen ist, dass die Interessen der überwältigenden Mehrheit der Ausseer geringer gewertet werden als die Interessen einiger privater Investoren. Bürgermeister Marl: "Es kann nicht Ziel der Energiepolitik eines Landes sein, die verbliebenen Naturschönheiten und touristischen Attraktionen zu zerstören, wenn es große Einsparpotentiale und ökologisch vertretbare Alternativen gibt. Wir werden uns mit aller Kraft – vor und nach der Wahl - gegen dieses Wahnsinnsprojekt wehren. Wir lassen uns die Koppentraun nicht zerstören!" Weitere Unterstützung erhielt die 'Initiative Koppentraun' durch den Bürgermeister von Obertraun, Mag. Höll, den steirischen Landtagsabgeordneten der Grünen, Peter Hagenauer, sowie durch Mag. Franz Maier vom Umweltdachverband und Gabriel Holzner vom WWF. Der Sprecher der 'Initiative Koppentraun', Dr. Thomas Seiler, betont, dass die Causa Koppentraun spätestens mit der eindrucksvollen Beteiligung an der Unterschriftensammlung landespolitische Bedeutung erlangt hat, und dass die Entscheidung über Unterschutzstellung oder Kraftwerk bei der Landesregierung liegt. "Wir befürchten, dass mit der Entscheidung bis nach der Wahl gewartet wird und dass dann der Bau des Kraftwerks durchgezogen werden soll. Überall wird über Probleme im Tourismus geklagt und dann soll ein Natur- und Tourismusjuwel sondergleichen, die Koppentraun, einem energiepolitisch unbedeutenden Kraftwerk geopfert werden. Die Ausseer verstehen nicht, dass derart mutwillig Arbeitsplätze im Tourismus gefährdet und ein Gewässer von Weltruf zerstört werden soll. Wir wollen vor der Wahl klare Aussagen, ob die Politik den Willen der großen Mehrheit der Ausseer respektiert oder nicht." Kontakt: Initiative Koppentraun Dr. Thomas Seiler, 8983 Bad Mitterndorf Neuhofen 32 Tel/Fax: 03623 3672 Email: naturkultur@gmx.at kajak.at Peter Feldhammer, 4222 St Georgen Am Bahnhof 44 Tel: 0664 91 35 107, Email: peter@kajak.at "Retten wir die Koppentraun" Petition unterzeichnen - JETZT - auf www.koppentraun.at/petition.php
|
 |
 |
 |
| Loop bringt 2005 eine komplett neue Rollenkollektion (13.02.2005 / 20.49) |
|
Da Loop die Zusammenarbeit mit der Hr./Fa. Danielsson aufgegeben hat, wird es eine komplett neue Rollenkollektion geben.Folgende Modelle wird es geben: Loop Evotec HD (HiDrag) "TITAN GRAU" Loop Evotec Reel HD 8-10 Rechtshand Loop Evotec Reel HD 9-13 Rechtshand Loop Evotec LW (Lightweight) "TITAN GRAU" Loop Evotec LW Reel 6-8 Loop Evotec LW Reel 7-9 Loop Evotec FW (Featherweight) "TITAN GRAU" Loop Evotec FW Reel 3-5 Loop Evotec FW Reel 4-6 Loop Evotec FW Reel 5-7 Loop Alu Lightweight "Gun Metal-Blue" Alu Lightweight ALW 2-6 Alu Lightweight ALW 5-8 Alu Lightweight ALW 8-12 Loop Evotec Clear Composit Evotec Clear Composit 2-6 Evotec Clear Composit 5-8 Loop Evotec Composite Lightweight Fliegenrollen Loop Evotec CLW 2-6 Loop Evotec CLW 5-8 Loop Evotec CLW 8-12 Loop 1,75 Graphite-Rolle Loop Graphite schnur klasse 3 - 7 Die Evotec HD wird mit einer neuen Bremse ausgerüstet. Sie besteht aus den gleichen Materialien wie die Bremsen in der Formel 1. Neu auch, das bei verschiedenen Evotec Modellen die Größe der Rolle durch einen einfachen Tausch der Spule geändert werden kann. Die Basisrolle ist bei den Modellen gleich. Interessant sicher auch die Loop Evotec Clear Composit. Sie ist aus einem völlig neuartigen Material, dass sich wie eine Mischung aus Gummi u. Plastik anfühlen soll. Wie es der Zusatz Clear im Produktnamen erahnen lässt, ist die Rolle komplett klarsichtig (siehe Bild oben). Bleibt abzuwarten ob Loop mit der komplett neuen Rollenkollektion, nahtlos an die Erfolge und Qualität der Vergangenheit anknüpfen kann. Lieferbar sind die Modelle, je nach Model, voraussichtlich ab Mitte März bzw. Anfang April. Die "alten Loop-Rollen" werden übrigens von der Fa. Danielsson, lediglich mit geändertem Firmennamen, weiter vertrieben. Mit freundlichen Grüßen Andy Krüger
|
 |
 |
 |
| Artikelfinder aktualisiert (25.12.2004 / 13.44) |
|
Hallo liebe Fliegenfischer,zuerst einmal wünsche ich allen Besuchern meiner Seite ein "Frohes Fest" und in Kürze einen "Guten Rutsch". Ich hoffe das das Fliegenfischerjahr 2004 die Erfolge und Freude gebracht hat die ihr euch erwünscht habt. Wenn nicht wird es bestimmt in 2005! Wie schon häufiger zwischen den Feiertagen habe ich die Zeit gefunden, meinen Artikelfinder zu aktualisieren. Der Jahrgang "Fliegenfischen" 2004 ist jetzt auch in der Datenbank. Fliegenfischer folgt alsbald. MfG Andy Krüger
|
 |
 |
 |
| Fisch des Jahres 2005: Die Bachforelle (Salmo trutta fario) (31.10.2004 / 13.26) |
|
Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) hat die Bachforelle zum Fisch des Jahres 2005 gewählt. Mit dieser Wahl hat unser rund 700 000 Mitglieder zählender Dachverband der Angler eine der wohl bekanntesten heimischen Fischarten gekürt. Der VDSF will jedoch nicht nur einen markanten und schönen Fisch der Öffentlichkeit vorstellen, sondern ebenso auf die aktuelle Gefährdung unserer Gewässer und ihrer Bewohner aufmerksam machen. Auch die Bachforelle zählt zu den bedrohten Tierarten. Bachforellen kommen in klaren, kalten, sauerstoffreichen Fließgewässern vor, aber auch in Seen bis zu einer Seehöhe von rund 1.500 Metern, wenn sie einen Zufluß mit Laichmöglichkeiten besitzen. Die Bachforelle sucht zur Laichzeit (Spätherbst und Winter) kleinere und kleinste Nebenbäche auf, um hier auf sandig-kiesigen, schnell durchströmten Flachwasserbereichen abzulaichen. Deshalb müssen die Bachsysteme durchgängig sein. Die Bachforelle liebt Verstecke und tiefe Stellen. Unterspülte Wurzeln, überhängende Büsche, große Steine im Wasser sind Anziehungspunkte. Aus begradigten Bächen verschwindet sie schnell. Auch gegen Verschmutzungen ist die Bachforelle empfindlich. Nur sehr selten taucht sie auch in großen Flüssen auf. Die Verbreitung der Bachforelle erstreckt sich über ganz Mitteleuropa von Spanien bis Skandinavien. Außerdem kommt sie in Island, Nordafrika und im Kaukasus vor. Ihre Nahrung besteht vorwiegend aus Krebsen, Würmern, Schnecken, Insekten und gelegentlich aus kleineren Fischen. Bachforellen erreichen meist eine Größe von 30 bis 60 cm und wiegen durchschnittlich 0,5 bis 2 kg. Bei entsprechendem Nahrungsangebot und größeren Wassertiefen können Bachforellen aber auch über 1 Meter lang werden und ein Gewicht von bis zu 9 kg erreichen. Die typischen Färbungsmerkmale sind ein dunkel-olivgrüner Rücken mit schwarzen Flecken und die roten Punkte auf den goldgelben Flanken. Zeichnung und Farbe können sich dem Hintergrund anpassen, so dass sie als Tarnung fast perfekt sind. Bis in die 1950-er Jahre war die Bachforelle noch überall häufig anzutreffen. Gefährdungsursachen: Durch die Regulierung und Verbauung unserer Flüsse und Bäche sind ihre natürlichen Lebensräume selten geworden. Viele Barrieren in Form von Staustufen und Wehren behindern die Bachforelle auf ihren Wanderungen und schneiden sie von ihren Laichrevieren ab. Außerdem finden viele von ihnen in den Turbinen von Wasserkraftwerken den Tod. Die Gewässerverschmutzung und der saure Regen haben ihrerseits dazu beigetragen, dass der Bachforelle heute höchstens noch 10 Prozent ihres ursprünglichen Lebensraumes bleiben. Seit Ende der neunziger Jahre werden zudem von Anglern aus Südbayern im Sommer und Herbst massive Bachforellensterben gemeldet. Mit einem groß angelegten Untersuchungsprogramm versuchen derzeit der Landesfischereiverband Bayern (LFV) und das Bayerische Landesamt für Wasserwirtschaft (LfW) den Ursachen auf die Spur zu kommen. Vieles deutet darauf hin das weder Giftstoffe, noch eine Fischkrankheit im klassischen Sinn in Frage kommen. Dass die Bachforelle dennoch weit verbreitet ist, ist vor allen Dingen den Besatzmaßnahmen der Angler zu verdanken. Langfristig können solche Bemühungen aber nur zum Erfolg führen, wenn sie von grundlegenden Verbesserungen begleitet werden. Das bedeutet, wir brauchen naturnahe, durchgängige und strukturreiche Fließgewässer sowie eine hohe Wasserqualität. Nur dann hat die Bachforelle eine Chance wieder zum normalen Inventar unserer heimischen Naturlandschaft zu werden. Fotovermerk: Die Bachforelle in ihrem Lebensraum, auf kiesigem Untergrund. Durch Verbauung und Regulierung unserer Flüsse und Bäche ist sie zunehmend gefährdet. Foto: Wolfgang Hauer Verband Deutscher Sportfischer e.V. V.i.S.d.P. Wolfgang Düver Referent für Öffentlichkeitsarbeit, 29. Oktober 2004 Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten
|
 |
 |
 |
| Toller Lachs aus der Gudenå (08.10.2004 / 15.00) |
|
Wieder mal ein Superfang aus der Gudenå in Dänemark. John Iversen fing diesen Prachtfisch von 10,15 KG bei Bjerringbro.
|
 |
 |
 |
| Fliegenbindewettbewerb der www.flyfishingcracks.de (03.10.2004 / 15.19) |
|
Hallo Liebe Fliegenfischer-Freunde, die kühle Jahreszeit hat begonnen. Zeit die Stunden in der Stube zu nutzen um einige Fliegen zu binden. Um dem ganzen einen Anreiz zu geben haben wir uns etwas ganz spezielles für Euch einfallen lassen. Zum ersten mal schreiben wir einen Fliegenbindewettbewerb aus. Hier der Link: www.flyfishingcracks.de Bewertet werden in diesem Jahr Trockenfliegen. Größe, Muster und Material bleiben dem jeweiligen Binder überlassen. Damit sich das ganze auch lohnt haben wir Preise im Wert von ca. 1000,-€ für Euch zusammengetragen. Die Aktion wird bis Februar 2005 laufen. Die Gewinner werden im März 2005 bekannt gegeben! Also packt den Bindestock aus und sendet uns eure schönste Fliege! Falls Ihr noch Fragen haben stehen wir Euch gerne zu Verfügung! Tight Lines Flyfishingcracks
|
 |
 |
 |
| Der Artikelfinder wurde aktualisiert! (31.12.2003 / 17.13) |
|
Auch zwischen den Festtagen (oder besser Fresstagen) habe ich weiter am Artikelfinder gearbeitet und viele Daten hinzugefügt. Ich hoffe das ich spätestens im Frühjahr mit dem "Fliegenfischer" auf dem laufenden bin. Zu Zeit fehlen mir leider noch ein paar Jahresinhaltsverzeichnisse. Falls Fragen auftauchen wie er funktioniert, bitte kurze Mail an mich. Zum Artikelfinder!!! Viel Spaß!!!
|
 |
 |
 |
| Grüsse aus Lappland (05.07.2003 / 11.06) |
|
Hallo Anglerfreunde, Lappland ruft ab Hier kommt Grüsse von Rajamaa in Lappland. Diese schöne Meerforelle stieg auf die Fliege "Glödhäck" am 27/6. Länge: 84 cm. Gewicht: 5,95 kg. Angler: Jesper Larsson. Petri Heil Team Rajamaa Rajamaa AB Kaisu & Lars Malmström Muonionalusta S-984 95 Muodoslompolo, Sweden +46 978 43040info@rajamaa.com www.rajamaa.com
|
 |
 |
 |
| Saisonstart an der Gudenå (27.05.2003 / 19.26) |
|
Nach einem eher ruhigen Saisonauftakt an der Gudenå scheint es jetzt richtig zu brummen. Nach verlässlichen Berichten gingen schon mehrere große Lachse während des Drills durch Schnurbruch verloren. Ein glücklicher Angler (der Name ist leider noch nicht bekannt) hat es aber geschafft und einen Lachs von 113,5 cm mit einem Gewicht von 13,5 auf die Schuppen gelegt. Toller Fisch oder?MfG Andy Krüger
|
 |
 |
 |
| Die Bröl im Bergischen Land bei Hennef/Sieg (Köln-Bonner-Raum) (06.03.2003 / 11.03) |
|
Mit gut 36 km bestem Salmonidengewässer umfasst das Vereinsgewässer des FSV Bröltal die Homburger Bröl ab Wehr Müllerhof, einschließlich des Werschbaches, bis Bröleck sowie die Untere Bröl von Bröleck bis zur Einmündung in die Sieg bei Hennef-Allner. Die in großen Abschnitten naturbelassene, von einer artenreichen, üppigen Flora und Fauna umgebene Bröl ist im Schnitt etwa 5–7 m breit und gilt als typischer Mittelgebirgsbach mit einem gemischten Fischbestand, der sich schwerpunktmäßig aus Salmoniden (Äschen und Bachforellen) zusammensetzt. An diesem Wasser sind hauptsächlich Fliegenfischer in ihrem Element! Neben der Fischwaid finden sich beim FSV Bröltal weitere Aufgabengebiete wie das Wanderfischprogramm 2010 des Landes Nordrhein-Westfalen. Hier gilt insbesondere die Bröl weit über die Region hinaus, im Verband mit Sieg, Agger und deren Nebengewässern, als Vorzeigeobjekt für eine im Ansatz gelungene Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle, die hier bis vor wenigen Jahren als ausgestorben galten. Bereits seit Mitte der 80er-Jahre engagieren sich die Angler alljährlich beim Laichfischfang. Die hier gewonnenen Lachs- und Meerforelleneier werden im eigens hierfür errichteten Bruthaus am Steinchesbach in Bröleck erbrütet, um danach in die Freiheit entlassen zu werden...Neugierig geworden? Dann wenden Sie sich umgehend an: Rüdiger Fischer, Osloer Str. 70, 53117 Bonn, 0228-670464 Horst Stolzenburg, Ennenbach 14, 53809 Ruppichteroth,02295-5527 oder per Email an: Fischschutzverein-Broeltal@gmx.de
|
 |
 |
 |
| Der Fliegenfischer-Flohmarkt jetzt auch mit Bildern (15.12.2002 / 19.55) |
|
Da jetzt zur Weihnachtszeit bestimmt jede Menge ge- und verkauft wird, habe ich rechtzeitig meinen Flohmarkt überarbeitet. Ab sofort besteht die Möglichkeit die Verkaufofferten mit Bildern noch attraktiver zu gestalten.
|
 |
 |
 |
| Der Artikelfinder wurde aktualisiert und erweitert (15.12.2002 / 15.38) |
|
Nachdem ich momentan mal wieder etwas Zeit habe mich um meine Internetseite zu kümmern, habe ich das Jahresinhaltsverzeichnis 2003 des Magazins „FliegenFischen“ eingepflegt und des weiteren die ersten 48 Hefte, also Jahrgang 1975 bis 1983, des Magazins „Fliegenfischer“ hinzugefügt. Die nächsten 50 Hefte werde ich in kürze ebenfalls bearbeiten. Falls Fragen auftauchen wie er funktioniert, bitte kurze Mail an mich. Zum Artikelfinder Viel Spaß!!!
|
 |
 |
 |
| Das Fliegenfischer-Forum ist wieder ONLINE (04.09.2002 / 21.13) |
|
Hallo liebe User des Forums auf Andy's Fliegenfischer-Seite. Da mir mein alter Foren-Provider seine Dienste eingestellt hat, war ich gezwungen eine neues Forum auf meiner Seite einzurichten. Ich glaube das dass neue Forum das Alte in Sachen Bedienbarkeit und Funktionen um Längen übertrifft. Alle eingetragenen User müssen sich leider neu registrieren, da eine Konvertierung leider nicht möglich war. Die Beiträge werde ich so schnell wie möglich wieder ins Forum stellen. Nun liegt es an euch sich am Forum rege zu beteiligen, damit es spannend und informativ werden kann. Also viel Spaß!!!
|
 |
 |
 |
| Neue Termine für Unterhand Wurfkurse In DK mit Michael Ladefoged (06.03.2002 / 07.10) |
|
Ich habe soeben die neuen Kurstermine für die Wurfkurse von Michael Ladefoged bekommen. Sie finden wie immer in DK statt, diesmal allerdings auf Fühnen. Weitere Infos erhaltet ihr hier : Unterhandwurfkurse
|
 |
 |
 |
| Der Artikelfinder (05.02.2002 / 21.53) |
|
Ab sofort ist der Artikelfinder auf meiner Seite aktiv. Was ist das werdet ihr euch fragen? Nun ganz einfach - Ihr habt auch die Magazine "FliegenFischen" und " Der Fliegenfischer" und sucht ständig nach Informationen umständlich und zeitraubend über die Jahresinhalte? Das könnte jetzt ein Ende haben. Schaut euch bitte mal meine Lösung "Der Artikelfinder" an und probiert ihn aus.Zur Zeit ist allerdings nur die Datenbank "FliegenFischen" Jahrgang 1994 - 2001 aktiv. Die Datenbank "Der Fliegenfischer folgt in Kürze.
|
 |
 |
 |
| Bereich Buchvorstellungen überarbeitet (28.01.2002 / 17.43) |
|
Auf meiner Seite steht ab sofort der überarbeitete Bereich „Buchvorstellungen“ bereit. Der bisherige Buchtipp entfällt dafür. Ich hoffe ihr macht bei der Bewertung und kommentierung der vorgestellten Bücher fleißig mit. Nur so kann dieser Bereich interessant und informativ sein. Habt ihr Wünsche bezüglich der Buchvorstellungen, teilt mir diese bitte mit.
|
 |
 |
 |
| Netzfischerei auf Lachs vor der irischen Küste wird reduziert (23.01.2002 / 20.41) |
|
Der NASF erringt seinen bisher größten Sieg in seiner Mission, die atlantischen Wildlachse zu schützen.Die Republik Irland beugte sich nun den intensiven internationalen Forderungen, dass kommerzielle Schlachten der verbliebenen Wildlachsbestände des Nordatlantiks zu reduzieren. Frank Fahey, Minister für „Marine and Natural Resources“, verkündete, dass er beabsichtigt den Fang durch die Einführung von Quoten zu reduzieren. Der Minister verkündete weiterhin eine Verringerung der Anzahl der Netzlizenzen. Der „North Atlantic Salmon Fund“ konnte in der Vergangenheit schon mehrere betroffene Regierungen davon überzeugen, dass wahllose Abschlachten der Lachse während ihrer Ozeanwanderungen zu stoppen. Seit Jahren wurde auch schon Druck auf die irische Regierung ausgeübt das Netzfischen von der irischen Westküste einzustellen. Bei der Netzfischerei werden nicht nur irische Lachse, sondern auch die Lachse fangen, die zurück in ihre Heimatgewässer nach Spanien, Frankreich oder auch Deutschland wandern wollen. Die offiziellen Erhebungen zeigen das die insgesamt 700 KM langen Netze über 200.000 Lachse pro Jahr fangen. Diese schon enorme Anzahl an Fischen ist allerdings nur die Menge an Fischen die die Märkte erreichen. Seehunde die über die Netze herfallen erbeuten zusätzliche eine riesige Anzahl an Lachsen. Der NASF schätzt das ca. 400.000 Lachse pro Jahr den Netzen zum Opfer fallen. Trotz der vorgenannten Fakten war die Regierung in Dublin zunächst nicht bereit zu handeln, obwohl die Netzfischerei natürlich auch in den eigenen Flusssystemen großen Schaden anrichtet, ganz abgesehen von den Schäden die die Netzfischerei bei Wiederansiedelungsmaßnahmen in den europäischen Nachbarländern verursacht. In den letzten Wochen wurden die Aktionen zusammen mit den führenden Anglerorganisationen Irlands FISSTA und NARA jedoch noch einmal intensiviert. Zusätzlich kritisierten die irischen Zeitungen den Standpunkt ihrer Regierungen. Einen entscheidender Faktor war sicherlich eine internationale NASF Koalition (unter anderem der LMS) die sich gruppiert hatte um das gleichgültige Verhalten der irischen Regierung in Sachen Netzfischen aufzuzeigen und die Europäische Kommission um zu Rat fragten wie man diesen Missstand begegnen könnte. Auf einer feierlichen Veranstaltung zum Erhalt der Lachsbestände in Galway teilte Mr. Fahey nunmehr mit, dass die National Salmon Commission (NSC) Quoten für die Netzfischerei der einzelnen Distrikte angeordnet hat. Wie man an den vorgenannten Fakten erkennen kann, lohnt sich der unermüdliche Einsatz zum Schutz des Lachses. Mann sieht ebenfalls sehr eindrucksvoll, dass man sich beim Schutz und Erhalt des Lachses nicht allein auf Wiederansiedlungsmaßnahmen im Süßwasser konzentrieren darf, der Schutz im Meer ist mindestens genau so wichtig. Es dürfte kein Geheimnis sein, dass das Kümmern natürlich auch eine Menge Geld kostet. Was kann man tun? Nun, die Antwort auf diese Frage ist recht einfach. Mit 50€ kann man Fördermitglied bei der LMS werden. Die LMS unterstützt mit seinen Aktionen (z.B. Salmon Dinner) und den daraus resultierenden Einnahmen aktiv den NASF. Links zur LMS findet man überall auf dieser Seite. Andy Krüger
|
 |
 |
 |
| Megan Boyd --- Nachruf (06.12.2001 / 21.15) |
|
Sie band die weltbesten Lachsfliegen Megan Boyd, von vielen als weltbeste Fliegenbinderin verehrt, ist gestorben. Fräulein Boyd, aus Sutherland vom Brora, begann im Alter von 12 Jahren, unter der sachverständigen Anleitung des Sutherland Aufsehers Bob Trussler, Fliegen zu binden und wurde schnell zur Künstlerin dieses Handwerks.Sie machte sich einen Namen indem sie die klassischen und traditionellen Fliegen wie den Jock Scott, Silver Doctor, Durham Ranger und Wilkinson band. Sie erfand selten ein neues Muster, obwohl zwei Fliegen, die nach ihren Heimatflüssen Brora und Helmsdale benannt wurden, ausgezeichnete Ausnahmen ihres eigentlichen Schaffens sind. Trotz der sehr großen Anzahl an Lachsen die ihren Fliegen nicht ihr widerstehen konnten, fischte sie nie selbst. Mit Hilfe ihres Freunds, Jim Pilkington, entwarf sie eine Fliege die unter dem Namen „Megan Boyd“ sehr bekannt wurde, und als eingetragenes Warenzeichen von Fliegenfischern rund um die Welt gehandelt wurde. Diese blau - schwarze Fliege fängt Lachse, ob auf normale Weise auf einem Einzelhaken gebunden oder als Tuben Fliege. Viele Fischer schwören darauf, dass eine winzige „Megan Boyd“, die sie auf eine Tube gebunden hat mit einem Drilling der Größe 18, Lachse in den leblosen, niedrigen Sommerflüssen fängt, wenn die meisten Angler keinen Sport erwarten. Vorsichtig benutzt, ersparten diese kleinen Fliegen Megan Boyd’s sachkundigen Käufern häufiger einen Schneidertag. Über ein halbes Jahrhundert arbeitete sie in ihrer Gartenlaube bei Kintradwell, mit Blick über die Nordsee. Ein nierenförmiger Frisiertisch diente ihr als Werkbank, und auf ihm band sie die Fliegen mit einer peniblen Genauigkeit, die in einem Brief beschrieben wurde, der im Inverness Courier abgedruckt wurde. Jimmie Ferard, der ihre Arbeit viele Jahre lang gesammelt und über 2,000 ihrer Fliegen hat schrieb: „Ihr Fliegenbinden ist einmalig. Gewiss eine der größten Perfektionistinnen dieser Kunst.“ „Wie Sie das Problem gelöst hat, die Haarpartien für eine Stoat’s – Tail Fliege zu ordnen, muss man gesehen haben um es zu glauben. Sie steckte die Haare in das Oberteil ihres Lippenstifthalters so das die Enden herausstehen und sie sagte, dass sie nie getrimmt oder geschnitten werden sollten, da dies auf die Fische unnatürlich wirken würde. 1971 erhielt Megan die British Empire Medaille, die höchste Ehrung die jemals jemand für das Fliegenbinden erhalten hat. Die meiste Zeit ihres Lebens war Megan voller Energie und eine sehr beliebte lokale Dame. Volkstanz war ihre Lieblingsentspannung, obwohl sie es auch genoss Bridge zu spielen. Sie spielte eine aktive Rolle in der Alten- und Behindertenbetreuung und brachte sich immer für die Entwicklung ihres Dorfes ein. Ich traf sie 1985 das erste Mal in ihrer Laube, als endlich der lokale Energieversorger Elektrizität zu ihrem Haus gelegt hatte. Kein Wunder, das ihr Sehvermögen nachließ! Dann fuhr sie mich in das Dorf, wegen einiger spezieller Plätzchen. Sie wollte, dass ich sie meinen Kindern gebe. Obwohl sie schon über 70 war warf sie sich den Sicherheitsgurt um und fuhr wie verrückt davon. Einige Jahre später war sie gezwungen aufzugeben und sich vom Bindestock zurückzuziehen an dem sie so viele wundervolle Fliegen gebunden hatte. Jedes mal wenn ich in den Norden Schottlands reiste, machte ich einen Stop um sie zu besuchen. Wir teilten viele Interessen, wie das ländliche Leben und dessen Gebräuche. Wir saßen da und schwelgten in Erinnerungen über das Leben und die Lebensstile in den vielen kleinen Gemeinden Schottlands und Islands. Aber immer wieder kam das Gespräch zu den Lachsfliegen und ihrer Geschichte zurück, der Bindeweise und die beträchtliche Zahl berühmter Fischerfreunde zurück, die sie sich in Lebzeiten gemacht hat. Ja, sie erinnerte sich an Charles H. Akroyd, den berühmten Brora Fischer und Erfinder der „Akroyd „ auch Scott Scott des armen Mannes genannt, der 1877 zur isländischen Laxa i Adaldal kam. Megan, eine wahre Expertin, liebte es sich über die Kunst des Fliegenbindens zu unterhalten. Ihre Fliegen mussten sehr genau sein. Die Form, das Material, die Längen und die Größen waren ihr schrecklich wichtig. Letztes Jahr beehrte der Prinz von Wales sie mit einem Besuch und sie erklärte mir, dass sie über die Popham gesprochen hätten, einer großartigen Fliege. Megan sagte, wenn sie eine Favoritin auswählen müsste, die prachtvolle Popham wäre ihre Wahl. Entstanden durch F.L. Popham, ist dieses Muster eines der schwierigsten, am schönsten konstruierten und bemerkenswertesten unter der feinen Gesellschaft der großen britischen Klassiker. “Eine Herausforderung am Bindestock und tolle Ergänzung jeder Sammlung, diese Fliege mit ihren Verzierungen aus Federn der Saatkrähe (Indian crow)”, meinten auch Col. Joseph D. Bates und dessen Tochter Pamela Bates Richards. Ich traf sie in diesem Sommer zu letzten mal in dem komfortablen Altersheim in Golspie, in das sie sich zurückgezogen hatte. Die engagierten Helfer im Haus setzten meine Blumen in eine Vase ein und sie grüßte mich, gepflegt gekleidet, natürlich wie immer mit Krawatte. Sie genoss eine hervorragende Pflege in diesem Haus, aber ohne ihren Bindestock und ihre Fliegen schien sie des Lebens müde zu sein. Obwohl sie wirklich nicht viel erlebt hatte, beschwerte sie sich nie über das Leben. Wir sprachen Stunden lang, während sie die Vergangenheit wieder erlebte. Sie setzte ein tapferes Gesicht auf und wollte nicht von meiner Hand lassen. „das Leben ist gut zu mir gewesen,“ erklärte sie. Megan Boyd, die vollendete Praktikerin ihres Handwerks, wird bei allen Fliegenbindern der ganzen Welt in Erinnerung bleiben. Orri Vigfússon, Chairman – North Atlantic Salmon Fund Foto: www.flyanglersonline.com Übersetzt von Andy Krüger
|
 |
 |
 |
| Nach 160 Jahren: Kapitaler Wupper- Lachs im Netz (20.11.2001 / 19.13) |
|
Das Wanderfischprogramm trägt erste Früchte. Neben dem Lachs fingen Mitglieder des Bergischen Fischereivereins noch drei Meerforellen. Wuppertal Nur für Sekunden gelang es Helmut Wuttke, den riesigen Fisch aus dem Wasser zu ziehen und ihn dem Fotografen zu präsentieren. Immer wieder wehrte sich der kapitale Brocken und glitschte dem Fischereiberater der Stadt aus den Fingern. Es schien fast so, als wollte der mächtige Fisch nach so langer Zeit sein neues Revier selbst für einen kurzen Schnappschuss nicht mehr verlassen. 160 Jahre sind keine Lachse mehr in der Wupper nachgewiesen worden. Jetzt ging Mitgliedern des Bergischen Fischerei-Vereines und Helmut Wuttke wieder ein Lachs ins Netz. "Das Lachsweibchen hat eine außergewöhnliche Größe“, berichtet Wuttke. Mit 80 Zentimetern und fast elf Pfund Gewicht sei es ein Prachtexemplar. Damit trägt das 1993 unter der Schirmherrschaft des damaligen NRW Ministerpräsidenten Johannes Rau ins Leben gerufene Wanderfischprogramm erste Früchte. Ziel des Programms ist es, wieder Fische in der Wupper anzusiedeln. Die aktuelle Aktion sei zur Erfolgskontrolle initiiert worden. Ein noch größeres Lachsmännchen entwischte den Fischern. „Die Wupper ist auf dem besten Weg, wieder ein guter Lachsfluss zu werden“ bewertete Wuttke den Fang. Neben dem Lachs konnten noch drei Meerforellen auf Höhe des Wehres Auer Kotten gefangen werden. Das Forellen-Männchen sei etwa 80 Zentimeter groß und knapp über neun Pfund schwer. Die Fische werden nun zum Laichen in die Brutanlage des Beyenburger Stausees gebracht. Von Daniel Hartmann Ouelle: Westdeutsche Zeitung (ebenso erschienen in Lokalzeitungen, WDR-Bericht, dpa-Meldung Foto: Kurt Keil
|
 |
 |
 |
| Fünen LEBT !!! (27.09.2001 / 19.20) |
|
Ich habe in der letzten Zeit leider gehört, das es in Deutschland Gerüchte gibt, die sagen, das dass Projekt Meerforelleneldorado Kreis Fünen "Aus" ist. Das ist nicht der Fall. Ganz im Gegenteil. Wir haben gerade hier auf Fyn unsere neue Zuchtanlage fertiggebaut, die jährlich 850.000 Meerforellen produzieren kann. Die modernste Anlage Nordeuropas. Der Kreis Fünen hat sich letztes Jahr dafür entschlossen, das Projekt Renaturierung der Wasserläufe und überhaupt die Verbesserung der Lebensbedingungen für die Meerforelle auf Fünen für MINDESTENS 10 Jahre fortzusetzen. So werden weiterhin pro Jahr 3 Millionen Kronen auf Fyn dafür ausgegeben. Darüber hinaus hat der Kreis Fünen sich auch dafür entschlossen, dass Aussetzen von Meerforellen noch 20 Jahre fortzusetzen. Das heißt, das weiterhin pro Jahr ungefähr 400.000 Meerforellen als Fingerlinge und Smolts in den fünischen Wasserläufe und Mündungen ausgesetzt werden. Fünische Fische in fünische Gewässer, ist das Motto. Sicherlich werden auch einige davon nach euch runterschwimmen! Aber die meisten bleiben hier. Steffen Hinchely Überzeugt euch selbst : www.seatrout.dk
|
 |
 |
 |
| Der Landesfischereiverband Baden im Fernsehen (30.08.2001 / 07.59) |
|
Der Landesfischereiverband Baden e.V. setzt sich für den Schutz und Erhalt der Gewässer ein. In diesem Zusammenhang sind wir auch gegen die Neuanlage von Kleinwasserkraftwerken und den weiteren Ausbau der Nutzung der Wasserkraft durch kleine Wasserkraftanlagen. Mehrfach in der Badischen Zeitung sowie im Südkurier, im Radio FR 1 und SWR 4 haben wir bereits auf die Schattenseiten der Nutzung der Wasserkraft aufmerksam gemacht. Als nächstes Highlight werden wir im Fernsehen zu sehen und zu hören sein. Sie können uns sehen morgen, am Donnerstag, 30.08.01 um 19:45 im SWR 3 Fernehen. Bitte teilen Sie Ihren Vereinsmitgliedern und Freunden diesen Termin schnellstmöglich mit! Besuchen Sie auch wieder einmal unsere Homepage unter der Adresse http://www.lfvbaden.de. Dort warten neue interessante Themen auf Sie. Mit freundlichen Grüßen Ihr Team vom LFV Baden e.V.
|
 |
 |
 |
| Sonderheft "Fisch & Fliege" von Rute & Rolle erschienen (19.08.2001 / 21.47) |
|
Ein tolles Sonderheft haben die Redakteure von Rute & Rolle, allen voran Siegi Stümke, da produziert. Das breit gefächerte Spektrum, das alle Bereiche des Fliegenfischer abdeckt, dürfte Anfänger sowie Fortgeschrittene gleichermaßen ansprechen. Nachfolgend einige Themen die eingehend behandelt werden: Gerätekunde, Schnüre, Vorfächer, Wurftechniken, Wurfschulen, Drill & Landung und anderes mehr. Für 9,80 DM eine runde Sache.
|
 |
 |
 |
| Fliegenfischer-News jetzt verfügbar (19.08.2001 / 21.29) |
|
Die Fliegenfischer - News sind ab sofort auf Andy's Fliegenfischer-Seite verfügbar. Habt ihr News die unbedingt hier herein sollten, meldet euch bitte bei mir.
|
 |
 |
 |
|